Amy Beach

Amy Beach (1867 – 1944)

Amy Beach war eine musikalisch hochbegabte Autodidaktin. Schon als Kind komponierte sie und erhielt entsprechend Unterricht in Musiktheorie und Komposition. 1883 debütierte sie als Pianistin in der Boston Music Hall und arbeitete in der Folge mehrere Jahre erfolgreich mit dem Boston Symphony Orchestra zusammen.

Ihre Eheschließung im Jahr 1885 bedeutete für ihre öffentliche Karriere einen erheblichen Einschnitt, verbot ihr Ehemann ihr doch, bis auf wenige Ausnahmen, öffentlich aufzutreten. Sieben Jahre später trat sie mit ihrer Messe in Es-Dur wieder an die Öffentlichkeit, die ein fulminanter Erfolg wurde.

1893 vertrat sie die USA auf der Weltausstellung in Chicago, was ihr hohe Anerkennung und Bekanntheit in der Fachwelt einbrachte. Auch ihre Gaelic Symphony wurde ein großer Publikumserfolg. Nach dem Tod ihres Ehemannes unternahm sie eine große 3-jährige Konzertreise durch Europa. Sie war Mitbegründerin der „Association of American Women Composers“.

Amy Beach hat ein umfangreiches Œuvre mit mehr als 300 Werken hinterlassen. Sie komponierte unter anderem Klavierwerke, Kammermusik, Werke für Orchester – als erste US-amerikanische Frau überhaupt wagte sie sich an eine Sinfonie(!), Lieder sowie geistliche und weltliche Chormusik.

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